Sachsen 7 tage inzidenz

Der COVID-19-Ausbruch in Sachsen verschlimmert sich von Tag zu Tag. In Sachsen gibt es 621 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner, während die Inzidenz in Bremen gerade mal 100 beträgt. Beide liegen bei der Eindämmung der vierten Welle nur noch hinter Schleswig-Holstein. Der Ministerpräsident des Landes, Michael Kretschmer, hat eine Videokonferenz mit Krankenhauschef Michael Albrecht organisiert. Der Lockdown ist eine mögliche Lösung für die Situation. Detaillierte Pläne werden während einer Kabinettssitzung am 19. Dezember bekannt gegeben.

In Sachsen gelten einige strenge Beschränkungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, die die strengsten im Land sind. Neben Einschränkungen für das Essen im Freien und im Innenbereich gibt es im Bundesland auch zwei „2G“-Regeln: Nur geimpfte und genesene Personen dürfen Veranstaltungen betreten. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist die Sieben-Tage-Inzidenzrate mittlerweile auf 924,3 gestiegen, womit sich in den letzten sieben Tagen fast ein Prozent der Bevölkerung mit dem Virus angesteckt hat.

Das Deutsche Seuchenschutzinstitut hat berichtet, dass in den letzten 24 Stunden im Land 65.331 neue Fälle der Krankheit bestätigt wurden. Im Vergleich dazu liegt die Inzidenzrate im nordwestlichen Nordrhein-Westfalen bei über 70 Prozent. Infolgedessen haben Impfungen die Auswirkungen des Ausbruchs gedämpft, da die Zahl der Krankenhausfälle in Sachsen in den letzten sieben Tagen weniger als vier pro 100.000 Einwohner betrug. Steigende Fallzahlen im schulischen Bereich geben dem Deutschlehrerverband jedoch Anlass zur Sorge.