Sachsen impfen

Die Landesregierung versucht, die sächsische Bevölkerung gegen tödliche Krankheiten wie Masern, Mumps, Röteln und Tetanus zu impfen. Aber die Anti-Impfstoff-Proteste sind in den letzten Tagen gewalttätiger und weit verbreiteter geworden. Die Polizei nahm Demonstranten fest, die Steine und Armbrüste auf Polizisten und Journalisten warfen. Viele lutherische Pastoren sind auch unter Beschuss geraten, weil sie Impfungen gefördert haben. Einige haben dafür sogar persönliche Drohungen erhalten. Doch trotz dieser Drohungen und Kritik glaubt Bundeskanzler Scholz, dass die meisten Sachsen die Impfkampagne für ihre Kinder unterstützen.

In Chemnitz, einer Stadt mit 247.000 Einwohnern, hat das Bundesland die niedrigste Impfquote und die höchste Zahl an COVID-19-Fällen. Bis Weihnachten waren nur 60,1 % der Einwohner des Staates vollständig geimpft, ein Bruchteil der Bevölkerung des Landes. Während der Pandemie waren örtliche Krankenhäuser in Sachsen gezwungen, Patienten aus dem Gebiet zu verlegen. Die lutherische Kirche ist jedoch eingetreten, um Impfungen zu fördern, indem sie Predigten verwendet, um die Bewohner zu drängen, die notwendigen Impfungen zu bekommen. In einigen Städten wie Dresden haben zahlreiche Kirchen Kliniken eröffnet und eine öffentliche Diskussion über die Bedeutung von Impfungen entfacht.

In der Stadt Chemnitz, wo die Karl-Marx-Stadt in der ehemaligen kommunistischen DDR lag, ist die Zahl der Neuerkrankungen der Krankheit die höchste in Deutschland. Unterdessen wurde im Raum Berlin die Omicron-Variante mit einem jüngsten Anstieg der COVID-19-Infektionen in Verbindung gebracht. Die steigenden Infektionszahlen deuten auf eine wachsende Anti-Impf-Bewegung in Deutschland hin. Glücklicherweise gibt es viele Impfstoffalternativen und weniger Nebenwirkungen als je zuvor.