Sachsen maskenpflicht

In Sachsen wird ab Montag das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend. Sie folgt der Durchsetzung der Verordnung in Nachbarländern wie Nordrhein-Westfalen, die seit dem 20. April die Pflicht für den öffentlichen Nahverkehr verhängt haben. Die neue Regelung wird auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein durchgesetzt ab dem 29. April. Insgesamt sprachen sich 88 Prozent der Befragten gegen die neue Regelung aus, während nur 12 Prozent sagten, dass sie in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln durchgesetzt werden sollte.

Neben der Maskenpflicht im ÖPNV hat Sachsen auch eine Maskenpflicht in öffentlichen Geschäften eingeführt. Die Regelung erstreckt sich auch auf Busse und Bahnen in der Region. Sie gilt auch für öffentliche Toiletten, Markteingänge sowie Banken und Postämter. In Deutschland zeigt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Kantar eine breite Akzeptanz von Masken. Tatsächlich gaben 97 % der Befragten an, dass sie die Regel unterstützen. Sie erkennen seine Bedeutung an und glauben, dass es dazu beitragen wird, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Deutschland hat in den letzten Jahren das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Pflicht gemacht. Viele Bundesländer haben die Vorschrift ebenfalls durchgesetzt, das neue Gesetz tritt am 29. April in Kraft. In Deutschland müssen alle Personen ab sechs Jahren in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Geschäften einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Kinder unter zwei Jahren sind von der Regel ausgenommen. Ausgenommen von der Regelung sind jedoch Schwerbehinderte und Menschen mit Atemwegserkrankungen.