Sachsen regierung

Während der Märzrevolution 1848 gibt der sächsische König Friedrich August II. den Forderungen des Volkes nach Demokratie nach, ernennt aber keinen neuen Landtag. Der König flieht nach Schloss Moritzburg in Tirol. Die sächsische Regierung leidet unter bewaffneten Unruhen und der Einquartierung riesiger Armeen auf ihrem Territorium. Nach dem Wiener Kongress fällt Sachsen unter preußisches Protektorat, die Nordhälfte wird von Preußen besetzt. Auch die sächsische Wirtschaft litt, da viele Fabriken von britischen Herstellern betrieben wurden.

Nach dem Krieg wurde die sächsische Regierung durch sechs Ministerialabteilungen ersetzt. Diese Minister werden vom König ernannt und sind dem Landtag rechenschaftspflichtig. Ein Premierminister koordiniert die Abteilungen. Der Sächsische Landtag hat 119 Sitze, einen Sitzplatz weniger als die übliche Mindestgröße. An der Spitze der sächsischen Landesregierung steht der Ministerpräsident. Seit dem 13. Dezember 2017 ist Michael Kretschmer Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Das parlamentarische System der deutschen Regierung sieht die Ernennung der Minister vor.

Während des Ersten Weltkriegs wird die sächsische Regierung von der deutschen Bundesregierung unabhängig. Das Land ist in drei Gebiete geteilt. Die Bundesländer Deutschlands werden als Bundesrepublik bezeichnet. Diese Regionen sind in vier separate Regierungen unterteilt. Das Land Sachsen ist eine der Bundesrepubliken. Es ist die Heimat von etwa zwei Millionen Menschen. Mitte des 19. Jahrhunderts sagten die soziale Struktur Sachsens und der außergewöhnliche Aktivismus seiner revolutionären Führer voraus, dass die Sachsen in den revolutionären Ereignissen sehr aktiv sein würden.