Saský spolkový stát

Das sächsische Bundesland Deutschland liegt in Osteuropa. Es ist übersät mit Schlössern und Burgen, von denen einige aus dem Mittelalter stammen. Die Landeshauptstadt Dresden liegt an der Elbe und ist bekannt für ihre historischen Gebäude, die nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert wurden. Dazu gehören die Frauenkirche, eine barocke Kuppelkirche, der von Versailles inspirierte Zwinger-Komplex mit Gärten und Raffaels Sitine-Madonna.

Sachsen war während der kommunistischen Ära ein wichtiger Akteur in Ostdeutschland. Die ehemaligen Hauptstädte Dresden und Leipzig wurden zu den wichtigsten Städten des kommunistischen Blocks. Während das kommunistische Regime die Beschäftigung in dieser Region reduzierte, wurde die industrielle Basis des Landes wiederbelebt und es wurde zu einer der führenden Industrieregionen Deutschlands. Seine Industriezentren – Dresden und Leipzig – waren die ersten Städte auf dem europäischen Festland, die durch eine Fernbahn verbunden wurden, und Zwickau spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung der deutschen Automobilindustrie vor dem Zweiten Weltkrieg.

Sachsen wurde auch zu einem Zentrum der protestantischen Reformation in Europa. Die Region übernahm als erstes deutsches Bundesland die Lehre Luthers und erhielt den Titel „Mutterland der Reformation“. 1422 begründete Markgraf Friedrich II. von Sachsen das Geschlecht der Wettiner. Im 16. Jahrhundert wurde Sachsen zu einem Zentrum für protestantischen Aktivismus. Martin Luther, der Gründer der protestantischen Bewegung, suchte Zuflucht in Sachsen unter dem Schutz des sächsischen Kurfürsten Friedrich III. Luthers Intervention zwang den Papst zum Einlenken und er war auf Schloss Wittenberg sicher.